Bekleidung - Kaufhilfen
(Aus dem Katalog des ADFC-Shops, der leider jetzt geschlossen ist.)
Wetterfeste Kleidung für Radfahrer
- Wasserfeste Stoffe und verschweißte Nähte verhindern das Eindringen von Nässe zuverlässig.
- Atmungsaktive Laminate transportieren dampfförmigen Schweiß nach außen ab, verhindern das Entstehen von Kondensflüssigkeit an der Innenseite der Kleidung und halten so schön trocken. Neu entwickelte Materialien wie Sympatex High2Out saugen sogar flüssigen Schweiß auf und leiten ihn nach außen. Das bietet besonders bei sportlichen Aktivitäten einen deutlichen Komfortgewinn.
- Atmungsaktive Materialien funktionieren nur dann hundertprozentig, wenn darunter ebenfalls sogenannte Funktionskleidung getragen wird, also Kleidung, die Feuchtigkeit rasch nach außen ableitet (z.B. Funktionswäsche und Fleecebekleidung). Naturfasern saugen Schweiß zwar auf, geben ihn aber nicht nach außen ab. Trotzdem bietet eine atmungsaktive Jacke auch über "normaler" Alltagskleidung schon ein deutliches Plus an Tragekomfort gegenüber simplen nicht "atmenden" Regenjacken.
- Winddichte Stoffe oder eingearbeitete Windstoppermembranen (z.B. in Fleecebekleidung) wirken einer Auskühlung des Körpers durch den Fahrtwind entgegen.
- Gut abgedeckte bzw. unterlegte Reißverschlüsse, eng anliegende Bündchen, hoch schließbare Kragen und verstellbare Kordelzüge verhindern das Eindringen von Wind und Nässe und das Flattern der Jacke im Wind.
- Ein verlängertes Rückenteil schützt die empfindliche Nierengegend.
- Leicht verlängerte Ärmel sorgen dafür, dass die Handgelenke beim Radfahren nicht bloß liegen.
- Volumenverstellbare Kapuzen verhindern, dass Sie beim Drehen des Kopfes in die Kapuze schauen. Das erhöht die Verkehrssicherheit.
- Reflexstreifen dienen ebenfalls der Verkehrssicherheit bei schlechtem Wetter und Dunkelheit.
- Ob mit Regenjacke und Regenhose oder mit Regencape, kombiniert mit Gamaschen - wie Sie sich gegen Regen schützen wollen, hängt von Ihren individuellen Bedürfnissen und letztlich auch vom persönlichen Geschmack ab. Sicher ist nur:
Es gibt kein schlechtes Radfahrwetter, es gibt nur schlechte Kleidung!
Bekleidung für Radfahrer
- Moderne sogenannte Funktionsbekleidung ist aus Kunstfasern gefertigt. Die Kleidung ist atmungsaktiv und leitet Feuchtigkeit nach außen weiter, so dass Ihnen auch bei schweißtreibenden Fahrten oder höheren sommerlichen Temperaturen der Stoff nicht feucht am Körper klebt. In Aktivitätspausen hält die trockene Funktionskleidung schön warm. Naturfasern saugen dagegen den Schweiß auf und trocknen erst langsam. Durch die entstehende Verdunstungskälte besteht Erkältungsgefahr. Wichtig ist, dass alle Kleidungsschichten aus Funktionsstoffen bestehen, damit der Feuchtigkeitstransport von der Haut weg funktioniert.
- Mit dem sogenannten "Zwiebelprinzip" können Sie schnell auf veränderte Wetterbedingungen reagieren. Eng anliegende Funktionsunterwäsche ist die erste Bekleidungsschicht. Besonders bei kühlerem Wetter wärmt sie zusätzlich. Darüber kommt ein Shirt oder Trikot. Kommt im Sommer ein kühler Wind auf, empfiehlt es sich, eine leichte winddichte Jacke oder Weste überzuziehen, z.B. auch bei längeren Abfahrten, um nicht vom Fahrtwind auszukühlen. Regenjacken sollten immer atmungsaktiv sein, damit der Feuchtigkeitstransport funktioniert.
- Funktionskleidung eignet sich hervorragend für die Reise, weil sie besonders schnell trocknet. Abends waschen und morgens wieder anziehen: Das spart Gepäck.
- Wer sportlich ambitioniert ist, bevorzugt enger anliegende Funktionskleidung, da bei ihr der Feuchtigkeitstransport besser funktioniert als bei weiter geschnittener Kleidung. Wer legere Oberbekleidung bevorzugt, kann durch ein darunter getragenes, eng anliegendes Funktionsunterhemd den Komfort deutlich verbessern.
- Während ein Radfahrer im sportlichen Dress gleich als solcher erkennbar ist, bevorzugen mittlerweile immer mehr Genussfahrer ein Outfit, bei dem funktionelle Stoffe zu Kleidung im Freizeitlook verarbeitet werden. So machen Sie auch im Café oder Biergarten eine gute Figur.
- Spezielle Damenbekleidung ist besser auf die weibliche Anatomie zugeschnitten. Das macht sich vor allem bei körpernah geschnittener Kleidung und ganz besonders bei den Sitzpolstern der Radhosen bemerkbar, die eine optimale Passform für Frauen bieten. Wer als Frau legere Kleidung bevorzugt, wird aber auch unter den Kleidungsstücken in Unisex-Größen (S-XXL) etwas Passendes finden.