Verkehrspolitik |
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Wir arbeiten dafür, die Bedingungen für RadfahrerInnen in der Stadt und im Landkreis Lüneburg zu verbessern. Dazu nehmen wir als beratendes Mitglied am Verkehrsausschuss teil, bringen konkrete Anliegen zur Verbesserung des Fahrradklimas bei der Stadt vor und erörtern mit dem zuständigen Verkehrsplaner Lösungsvorschläge und versuchen durch öffentliche Aktionen, das Bewusstsein für die Belange der Radfahrer zu stärken.
Radverkehrspolitik in LüneburgWas bisher geschah:
Seitdem hat sich einiges getan: Fußgängerzonen wurden eingerichtet, es wurden Radwege gebaut und Fahrradstreifen abmarkiert, es gibt eine neue Straßenverkehrsordnung, die die generelle Benutzungspflicht von Radwegen abschafft, Einbahnstraßen sind für den Fahrradverkehr geöffnet worden, am Bahnhof ist ein Fahrradparkhaus gebaut worden, viele Kreuzungen wurden fahrradfreundlicher gestaltet, Bordsteine wurden abgesenkt. Viele Abstellanlagen wurden aufgestellt. => Gute Beispiele. Aber es gab auch Rückschläge: Die Verkehrsberuhigung der Innenstadt wird immer wieder aufgeweicht: der Ochsenmarkt ist abends und an Markttagen für Autos offen, unzählige Sondergenehmigungen sorgen für erstaunlich viel Verkehr in den Fußgängerzonen, die Salzstraße ist wieder für den Verkehr geöffnet (zeitweise). Bei der Neupflasterung von Straßen (An der Münze, Am Markt,Waagestr.) und Plätzen (Am Sande) wird auf die Radfahrer keine Rücksicht genommen. Und es wurden immer noch Kreuzungen mit völlig unmöglichen Radwegeführungen gebaut. => Schlechte Beispiele. Und obwohl der Verkehrsentwicklungsplan eine Reduzierung des Autoverkehrs von mindestens 25 % zum Ziel hatte, ist die Anzahl der innerstädischen Autofahrten von 1996 bis 2001 um 17% auf 115.000 Fahrten pro Tag gestiegen!
Der Stand zur Zeit:Es gibt 96 km Radverkehrsanlagen in Lüneburg, davon 23 km "andere Radwege", die nicht benutzungspflichtig sind. Für ihre Instandsetzung/Unterhaltung stehen insgesamt 75.000 Euro pro Jahr zur Verfügung, das ist nicht mal 1 Euro pro Einwohner! Für eine nachhaltige Radverkehrsförderung sind jedoch mindestens 3 Euro/ Einwohner nötig, wie Erfahrungen fahrradfreundlicher Städte in NRW zeigen. Um so wichtiger, dass das Geld sinnvoll eingesetzt wird.
Was zu tun bleibt:Es werden immer noch viel zu viele Wege mit dem Auto zurückgelegt, für die man auch gut ein Fahrrad nehmen könnte. Damit vielen Menschen der Umstieg leichter fällt, muss es möglich sein, zügig und sicher mit dem Fahrrad voranzukommen. Daher fordert der ADFC Lüneburg:
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Was man im Internet so findet: (oder auch nicht)
Stadt: Der für den Fahrradverkehr zuständige Verkehrsplaner bei der Stadt ist Michael Thöring.
Information der Stadt Lüneburg über das Radfahren in der Stadt.Parteien: Die Grünen von Kreis und Stadt, SPD, CDU und FDP (Suchaufgabe: Wer macht Aussagen zur Radverkehrspolitik?)
Verbände: VCD Lüneburg
Nationaler Radverkehrsplan 2002 - 2012 - FahrRad!