Eigentlich als Fußgängerzone gedacht, wurde die Salzstraße baulich mit Fahrbahn und abgesetzten Gehwegen ausgeführt daher wurde sie von den Autofahrern als Fußgängerzone nie richtig ernst genommen.
Nach Umwidmung der Satzstraße in einen "verkehrsberuhigten Geschäftsbereich" und der zeitsweisen Öffnung für den Autoverkehr haben die Autofahrer keine Hemmungen mehr. Sie fahren zu allen Tageszeiten durch die Salzstraße und parken, wo völlig unsinnig ein Streifen abmarkiert ist. Dieser Streifen ist aber eigentlich jetzt ein Teil des Gemeinsamen Fuß- und Radweges.
Radfahrer müssen sich auf dem verbliebenen schmalen Rest mit den Fußgängern drängeln.
Februar 2004 : Neue Beschilderung sorgt für Besserung
Hier mit Blick Richtung Norden.
Zur Erinnerung: Die Autos dürfen hier um diese Uhrzeit weder fahren noch parken. Insbesondere auswärtige Autofahrer halten die Fläche bis zum grauen Strich für einen Parkstreifen.

Jeden Morgen kommen hunderte von Pendlern von Altenbrückertorstraße Richtung Dahlenburger Landstraße herunter und wollen links abbiegen zum Bahnhof. Direktes Abbiegen ist nicht vorgesehen - erstmal an der Ampel warten (bis zu 75 Sek.) dann geradeausfahren. Dann (etwa 12 m nach der Einmündung) zum Abbiegen wieder warten, bis die Ampel über die Dahlenburger Landstraße grün wird. Dabei steht man auf dem Radweg und behindert die geradeaus weiterfahrenden Schüler auf dem Weg zum Johanneum (Aufstellflächen- Was ist das?). Nach weiteren 60 Sek. wird die Ampel grün.
Und dann bietet sich den Radfahrer dieses Bild:
Da wo der Mann mit der schwarzen Jacke geht, ist der Radweg. Und dann? Zickzackfahren, um auf dem angelegten Radweg zu bleiben? Wartende Fußgänger und Radfahrer umfahren?
Was hat sich der Planer wohl dabei gedacht? Kein Wunder, daß viele Radfahrer sich einen ganz anderen (gefährlichen) Weg über diese Kreuzung suchen!!
Diese Kreuzung wurde im Jahr 2000 neu gebaut!


Die Plasterung des Platzes am Sande ist wengig fahrradfreundlich. Anregungen des ADFC wurden bei der Gestaltung nicht berücksichtigt.
Manche Radwege sind so schlecht, dass die Stadt sich veranlaßt sah, Warnhinweise (Radwegschäden) aufzustellen!
Hier Willy-Brandt-Staße. Dieser Abschnitt ist jetzt (August 2005) saniert worden. Andere Stellen in der Stadt sind weiterhin sehr sanierungsbedürftig.

An vielen Stellen fehlen Abstellanlagen, an denen man das Fahrrad vernünftig anschließen kann, hier "Felgenkiller" vor dem Haus des Handwerks.
... könnte noch beliebig fortgesetzt werden ...
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